FIA GT World Cup
16.11.2019
Farfus fährt im Qualifikationsrennen auf Platz vier
Gleich mehrere Male musste das Safety Car auf die 6,120 Kilometer lange Strecke gehen, um das Feld nach Unfällen zu neutralisieren. Bereits im Verlauf der ersten Runde hatte sich Farfus auf den achten Platz verbessert. Als die Mercedes-Piloten Maro Engel (GER) und Edoardo Mortara (ITA) miteinander kollidierten und ausschieden, gewann er weitere Positionen und ging beim Re-Start nach der zweiten Safety-Car-Phase auch an Audi-Pilot Christopher Haase (GER) vorbei. Platz vier verteidigte der 36-Jährige bis zum Schluss.
Eriksson, der nach drei Starts beim Formula 3 Grand Prix in Macau erstmals in einem GT-Rennen auf dem „Guia Circuit“ antrat, bot ebenfalls eine konzentrierte Vorstellung und sicherte sich die neunte Position, obwohl er das Rennen ohne funktionierendes ABS bestreiten musste. Auch der Schwede hat damit noch alle Chancen auf ein gutes Resultat im Hauptrennen am Sonntag. Der Sieg am Samstag ging an Mercedes-Pilot Raffaele Marciello (ITA). Der FIA GT World Cup wird am Sonntag um 12.25 Uhr Ortszeit (5.25 Uhr MEZ) gestartet.
Augusto Farfus (#42 BMW M6 GT3, 4. Platz): „In Macau braucht man ein bisschen Glück, aber man muss seine Chancen dann auch nutzen können. Heute hat bei uns beides super funktioniert. Unsere Strategie war gut. Nach der ersten Runde ging es erst einmal darum, Ruhe zu bewahren und nicht zu viel zu riskieren. Im weiteren Rennverlauf ging es dann aber noch weiter vorn. Jetzt ist das Podium nicht mehr ganz so weit weg, und den Schwung von heute will ich natürlich ins Hauptrennen mitnehmen. Morgen werden wir wieder angreifen.“
Joel Eriksson (#91 BMW M6 GT3, 9. Platz): „Das war kein einfaches Rennen für mich. Von Anfang an hatten wir ein Problem mit dem ABS, ständig haben meine Räder blockiert. Entsprechend musste ich die Kurven früher anbremsen. Dennoch konnten wir ein wenig Boden gutmachen. Die Pace war eigentlich gut, deshalb ist es schade, dass ich nicht voll angreifen konnte.“