DKM
19.06.2012
Starkes Finale für Marco Paul
In den vergangenen Wochen ist einfach der Wurm drin, nach einem starken Saisonauftakt konnte Marco zuletzt keine Topplatzierungen mehr einfahren und war nach den freien Trainings im bayerischen Ampfing unzufrieden: „Ich finde einfach kein Vertrauen in das Chassis.“ Diese Situation spiegelte sich auch im Zeittraining mit Gesamtposition 17 im 40-Mann starkem Feld wieder.
Eine kleine Steigerung gelang ihm dann in den Heats. Bei hochsommerlichen Temperaturen kämpfte er sich auf Rang zehn und 14 nach vorne und verbesserte sich damit um drei Position in der Startaufstellung für das erste Finalrennen am Sonntagmorgen. „Der einzige Trost ist, dass ich beide Heats ohne Unfall überstanden habe. Morgen werde ich auf ein anderes Chassis wechseln und hoffe auf eine deutliche Steigerung“, Marco hoffnungsvoll.
Schon im Warm-Up kam der Youngster aus Niederems-Waldems wesentlich besser zu recht und legte im Rennen einen perfekten Start hin. Von Position 14 kämpfte er sich in nur wenigen Runden auf Platz sechs vor. Doch auch diesmal sollte er nicht verschont bleiben. Eine defekte Membrane warf ihn weit zurück und er wurde nur als 14. abgewinkt. „Jetzt war das Chassis perfekt, aber der Motor machte Probleme. Dieses Wochenende ist uns der Erfolg einfach nicht gegönnt.“
Im zweiten Durchgang lief indessen alles glatt, Marco gelang erneut eine gute Aufholjagd und er sammelte als Siebter wichtige Meisterschaftspunkte. „So hatte ich mir das Rennen vorgestellt. Am Ende wäre sogar noch ein Platz unter den Top-Fünf möglich gewesen, ich habe aber in den ersten Runden die Reifen zu hart beansprucht und dadurch wenige Reserven“, analysierte Marco das Finale.
Das nächste Rennen steht für den Maranello-Piloten in vier Wochen beim ADAC Kart Masters in Liedolsheim auf dem Programm. Dort möchte er an die finale Vorstellung aus Ampfing anknüpfen und hofft auf einen Platz auf dem Siegerpodium.